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Während der letzten zwei Jahrzehnte hat der globale Private Equity Markt ein explosives Wachstum erlebt. Von einer Kleinindustrie, die von einzelnen Unternehmen dominiert wurde, entwickelte er sich zu einer gereiften Anlagenklasse mit ihren eigenen globalen Institutionen.

Zwei unterschiedliche Investitionsstrategien haben sich in diesem Entwicklungsprozess herausgebildet. ‘Risikokapital’ wird verwendet, um die Gründung und das Wachstum von Early-Stage-Unternehmen zu finanzieren. ‘Privates Beteiligungskapital’ bezieht sich auf die Finanzierung von bedeutsamen Anteilen an etablierteren Grossunternehmen.

Während Risikokapitalanleger hauptsächlich auf lokaler Ebene aktiv sind, und um zentrale High-Tech-Punkte konzentriert auftreten, haben sich die größten Private Equity oder Buy-Out-Konzerne die zusammenhängende, globale Geschäftsumgebung zu Eigen gemacht und betreiben weltumspannende Partnerschaften. 

Der starke Wachstumstrend der Industrie wurde hauptsächlich durch diese führende Gruppe großer Firmen angetrieben, deren Kerngeschäft Private Equity Buy-Outs sind. Auf dieser Stufe bewegen sich nur einige wenige Unternehmen, die in der Lage sind, die Strukturierung komplexer, grenzüberschreitender Transaktionen durchzuführen und Unternehmen im Werte von mehreren Milliarden Euro zu übernehmen.

Diese wenigen Firmen haben diesen Status erworben, da sie überlegene Erträge erzielen und große Teams mit tiefem Fachwissen aufgebaut haben. Sie sind ideal positioniert, diesen Vorteil aufrecht zuerhalten, da sie über einzigartige Fähigkeiten, Erfahrungen und Zugang zu Netzwerken in einem globalen Rahmen verfügen.   

Seitdem es seine Entwicklung in Richtung Mainstream begonnen hat, ist das private Beteiligungskapital für viele der weltweit größten Investoren einschließlich der Pensionskassen, Versicherungsunternehmen, Banken und Universitätsstiftungen zu einem festen Bestandteil des Investitionsportfolios geworden. Diese Institutionen verwenden einen immer größer werdenden Anteil ihres Kapitals im Private Equity Bereich, da dieser die zur Verfügung stehenden etablierteren Investitionsmöglichkeiten konsistent übertroffen hat.

Private Equity bietet institutionellen Investoren nicht nur höhere Erträge, sondern spielt auch beim wirtschaftlichen Wachstum und der Erschaffung von Arbeitsplätzen eine wichtige Rolle. Eine vor kurzem von der Technischen Universität München für die European Private Equity and Venture Capital Association (EVCA) durchgeführte Studie ergab, dass europäische Unternehmen, die in Buy-Out-Geschäften erworben wurden, zwischen den Jahren 2000 und 2004 einen Nettoanstieg von 420,000 Arbeitsplätzen verzeichneten.

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